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peacemaker auf Kriegsfuß mit forZe

Geposted von EddieCochran,
Die MAD Lions kritisieren das Verhalten von forZe. Das russische Team soll unerlaubt Trainingsspiele aufgenommen haben. Die Aufzeichnung eines Scrims zwischen den MAD Lions und forZe sorgt für Unfrieden zwischen den Teams. Der Vorfall wurde am Sonntag durch den MAD-Lions-Coach Luiz 'peacemaker' Tadeu auf Twitter öffentlich gemacht. Dexerto hatte unter anderem davon berichtet.

Per Tweet hatte peacemaker einen Screenshot des Chats beider Teams veröffentlicht, in dem sich Rasmus 'HooXi' Nielsen beschwert, dass forZe GOTV genutzt hat, um das Spiel aufzuzeichnen. Die knappe Antwort der Russen: "Wir senden euch die Demo zu", trug nicht gerade zur Beschwichtigung bei.

Im E-Sport gibt es ungeschriebene Gesetze. Eines davon besagt in der professionellen Counter-Strike-Szene, dass bei Scrims die Partien ohne Erlaubnis des Gegners nicht aufgezeichnet werden dürfen. Damit soll verhindert werden, dass hart erarbeitete neue Taktiken per Demo-Analyse rasch entschlüsselt werden können.


Was das Vorkommnis brisanter macht: Beide Teams spielen am Dienstag in den Playoffs der fünften Ausgabe von Nine to Five und könnten dort im Halbfinale aufeinandertreffen. Grund genug also für die MAD Lions, einen möglichen Nachteil in dem Wettbewerb zu antizipieren.


Auch die Antwort des forZe-Coachs Sergey 'LMBT' Bezhanov, man habe vergessen, die Software abzustellen, stellte peacemaker alles andere als zufrieden. "Du bist schon seit Jahren dabei, das ist nicht neu für dich", schrieb der MAD-Lions-Coach.


Ins selbe Horn blies Ex-FaZe Clan-Coach Janko 'YNk' Paunovic und schrieb auf Twitter, dass forZe bei jedem Trainingsspiel gebeten werden musste, GOTV zu schließen. YNk hatte forZe bereits am 24. Oktober für die Verpflichtung von Aleksandr 'zoneR' Bogatiryev als Nachwuchscoach kritisiert und kommentierte das mit: "Das muss ein Witz sein, oder? Der eklatanteste Betrüger im Coaching soll ein Vorbild für junge Spieler sein?"

Im Zusammenhang mit dem sogannten Coaching-Bug wurde zoneR Ende September von der Esports Integrity Commission (ESIC) mit einer 36-monatigen Sperre belegt. Auch forZe-Coach LMBT erhielt zunächst eine Sperre von 7,5 Monaten, die allerdings nach seinem Einspruch und einer nochmaligen Prüfung durch die ESIC wieder aufgehoben wurde.

Foto: Stephanie Lindgren/DreamHack

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