Valve bestraft Nutzung des Coaching-Bugs

MIBR und Hard Legion verlieren RMR-Punkte
Geposted von swayzay,
Valve reagiert auf die Vorkommnisse des Coaching-Bugs und entzieht MIBR und Hard Legion Esports jegliche Punkte im Regional Major Ranking. Außerdem zieht der Entwickler eine Beschränkung des Coachings in Betracht. Valve hat erstmals auf die Nutzung des sogenannten Coaching-Bugs reagiert. Am Donnerstag verkündete der amerikanische Entwickler, dass Teams, die bei einem Turnier des Regional Major Rankings (RMR) disqualifiziert wurden, ihre gesamten Punkte verlieren.

Betroffen davon sind MIBR und Hard Legion, die aufgrund der Verfehlungen ihrer Coaches Ricardo 'dead' Sinigaglia und Aleksandr 'zoneR' Bogatiryev von RMR-Wettbewerben im Nachhinein ausgeschlossen wurden. Das brasilianische Team MIBR wurde sowohl bei der ESL One: Road to Rio als auch beim cs_summit #6 disqualifiziert, Hard Legion bei der ESL One: Road to Rio.


Valve erwarte, dass Spieler sowie Trainer die Regeln einhalten und das Spiel sofort pausieren und die Turnieradministratoren alarmieren, falls sie ein Problem erkennen, das ihnen oder dem Gegner einen unfairen Vorteil verschaffen könne.

Valve wartet ab

Des Weiteren behält sich Valve laut Statement vor, gegen einzelne Trainer vorzugehen. Dafür wolle der Entwickler aber warten, bis ein vollständiges Bild über das Ausmaß der Nutzung des Bugs bestehe. Auch eine Beschränkung des Coachings ziehe Valve aufgrund der Vorkommnisse bezüglich des Coaching-Bugs in Betracht.

Die ESL hatte Anfang September zoneR, dead und Nicolai 'HUNDEN' Petersen für die Nutzung des Bugs bestraft. Wenige Tage später offenbarten Faruk 'pita' Pita und Allan 'Rejin' Petersen, dass sie den Bug genutzt hätten. Bis auf pita, der derzeit ohne Anstellung ist, wurden die Trainer daraufhin von ihren Posten entbunden.

Die Esports Integrity Commission (ESIC) hat in der vergangenen Woche angekündigt, Demos sogar bis ins Jahr 2016 auf die Ausnutzung des Coaching-Bugs überprüfen zu lassen. Dafür ist ein Zeitraum von acht Monaten veranschlagt.

Screenshot: Michal Slowinski/Twitter/@michau9_

Kommentare