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27 November
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Nächster Nackenschlag für dead und MIBR - Verdacht gegen FURIA

Geposted von EddieCochran,
Der Veranstalter Beyond the Summit bestraft Ricardo 'dead' Sinigaglia für die Ausnutzung des sogenannten Coaching-Bugs im Turnier cs_summit #6. MIBR wird nachträglich disqualifiziert und verliert das Preisgeld. Die Hiobsbotschaften für das brasilianische Profi-Counter-Strike nehmen kein Ende. Nachdem die ESL MIBR und dessen Coach dead am Montag wegen der Bug-Nutzung bei der ESL One: Road to Rio bestraft hatte, zog am Mittwoch der Veranstalter Beyond the Summit nach.

Der am Montag von MIBR demissionierte Coach soll im Turnier cs_summit 6 im Spiel gegen Triumph den sogenannten Coaching-Bug benutzt haben. Zusätzlich wurden am Mittwoch Vorwürfe gegen Nicholas 'guerri' Nogueira von FURIA Esports laut.


Beyond the Summit beschuldigt dead in seinem Statement, dass er den Bug in der dritten Runde des Lower-Brackets gegen Triumph genutzt haben soll. Das Spiel fand am 24. Juni 2020 statt. MIBR gewann das Best-of-Three-Match mit 2:1 und qualifizierte sich durch den Erfolg für die Gruppenphase. Dort folgte nach zwei Niederlagen gegen Team Liquid und FURIA Esports das Aus.

Verlust der RMR-Punkte?

Beyond the Summit bestraft dead für sein Verhalten folgendermaßen: Der Brasilianer wird von den nächsten zwei CS:GO-Events von Beyond the Summit ausgeschlossen. Für MIBR hat das Vorkommnis ebenfalls Folgen. Das Team wird nachträglich vom cs_summit 6 disqualifiziert und das gewonnene Preisgeld in Höhe von 2.500 US-Dollar wird aberkannt.

Zudem droht MIBR womöglich auch der Verlust sämtlicher Punkte für das Regional Major Ranking (RMR), die das Team in den RMR-Events cs_summit 6 und Road to Rio gesammelt hat. Entwickler Valve hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.

Mit 2091.5 Punkten belegen die Brasilianer vor dem letzten RMR-Event der Region, der IEM New York, den siebten Platz in Nordamerika. Dabei haben sie rund 700 Zähler Rückstand auf Rang fünf, der als letzter Platz zur Teilnahme am Major berechtigt.


Auch das zweite brasilianische CS:GO-Topteam FURIA muss sich seit Mittwoch mit einem Verdacht gegen Coach guerri auseinandersetzen. Der ESL-Kontrolleur Michal Slowinski, der bisher maßgeblich an der Enthüllung der Vergehen im Zusammenhang mit dem Bug beteiligt war, veröffentlichte eine Videosequenz, die eine angebliche Bug-Ausnutzung von guerri zeigen soll. Der FURIA-Coach hat bereits mit einer Gegendarstellung in Form eines Videos darauf reagiert.


Die ESL hatte am Montag wegen der Ausnutzung des Bugs gegen Nicolai 'HUNDEN' Petersen von Heroic, dead von MIBR und Aleksandr "MechanoGun" Bogatiryev vom russischen Team Hard Legion Esports Sperren von bis zu zwei Jahren verhängt. Alle drei Trainer mussten ihre Posten daraufhin räumen. Die ESL hatte in diesem Zusammenhang alle Wettbewerbe der ESL und DreamHack der vergangenen Monate überprüft.

Auch die Spieler der Teams rückten in den Fokus der Untersuchungen. Die verantwortliche Esports Integrity Commission (ESIC) hatte am Mittwoch zu einer möglichen Beteiligung der CS:GO-Profis ein Statement veröffentlicht. Darin heißt es, dass nicht genügend Beweise verfügbar seien, um mit Sicherheit feststellen zu können, dass Spieler das Verhalten der Trainer gekannt hätten oder mitschuldig seien. Die Untersuchungen der ESIC dauern in diesem Fall an.

Foto: Helena Kristiansson/ESL

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