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Geposted von EddieCochran,
Die World Esports Association (WESA) reagiert auf die Vorwürfe des Ex-Profis Robin 'Fifflaren' Johansson gegen die Ninjas in Pyjamas. Die World Esports Association (WESA) hat am Mittwoch eine unabhängige Untersuchung nach den Vorwürfen des Ex-Profis Fifflaren gegen die Ninjas in Pyjamas eingeleitet. Ian Smith, Anwalt und Kommissar der Esports Integrity Coalition (ESIC), soll nach Angaben des Verbandes den Sachverhalt bis zum Ende dieses Monats überprüfen. Im Anschluss sollen die Ergebnisse der Untersuchung veröffentlicht werden.


Fifflaren hatte am 23. Juli dieses Jahres in einem Interview mit Richard Lewis eine Reihe von Anschuldigungen gegen die Organisation erhoben. Darunter waren unter anderem ausstehende Spielergehälter, Veruntreuung von Geldern und Eingriff in die Privatsphäre.

Namentlich richteten sich seine Vorwürfe gegen den aktuellen NiP-CEO Hicham Chahine und Ex-CEO Emil 'HeatoN' Christensen. Hicham Chahine, der selbst Vorstandsmitglied der WESA ist, erklärte auf die Vorwürfe hin, dass "alle ausstehenden finanziellen Verpflichtungen" gegenüber Fifflaren "am 20. September 2016" beglichen worden seien.

Ninjas unterstützen Untersuchung

Die Ninjas in Pyjamas veröffentlichten nach Bekanntwerden der WESA-Untersuchung eine Stellungnahme. Darin heißt es: "Wir begrüßen die Untersuchung der WESA und werden mit ihr zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass diese so gründlich wie möglich ist, einschließlich der Bereitstellung erforderlicher Aufzeichnungen, Dokumente und Personen."

NiP gehört zu den Gründungsmitgliedern der World eSports Association. Sie wurde im April 2016 mit sieben weiteren Esports-Organisationen gebildet. Mit Sitz in Zug in der Schweiz setzt sich die WESA nach eigenen Angaben für die Professionalisierung des Esports durch Spielervertretung, standardisierte Vorschriften und Gewinnbeteiligung der Teams ein.

Fifflaren gehörte zwischen 2012 und 2014 dem Team der Ninjas in Pyjamas an. Mit ihm gewann NiP bei der ESL One Cologne 2014 seinen bislang einzigen Major-Sieg. Der mittlerweile 31-jährige Schwede war nach seiner aktiven Karriere als Kommentator und Analyst tätig.

Bildquelle: ESL - Simon Hariman

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