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Radar-Bind sorgt für Diskussionen *Update*

Geposted von vdr,
Kurz vor dem Beginn der IEM Katowice 2019 hat der Brasilianer Epitacio 'TACO' de Melo auf Twitter eine Diskussion über den Radar-Bind entfacht. *Update vom 13.02.2019, 09:34 Uhr*

Valve hat noch vor dem Beginn des Majors auf die Reaktionen der Community und Spieler reagiert und ein Update veröffentlicht. Demnach sollen die Gegner nun nicht mehr vor dem Auflösen der Smoke auf dem Radar sichtbar sein - unabhängig von der Tickrate des Servers.

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– Fixed the ‘radar spotting enemies through smoke’ mechanic to behave the same regardless of the game server tickrate, and to not reveal enemies on the opposite side of the smoke until the smoke effect dissipates.
– Increased size of rendering queues for OSX and Linux game clients to address crashes when playing Danger Zone.
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*Ursprüngliche Meldung vom 12.02.2019, 14:25 Uhr*

[size=14]Bug oder legitimer Bind?[/size]

Ausschlaggebend für die Diskussionen unter den Spielern ist ein bereits seit längerem bekannter Radar-Bind, der es ermöglicht, gegnerische Spieler auf dem eigenen Radar zu erkennen, kurz bevor der Rauch einer Smoke-Granate verschwindet.



Zahlreiche Major-Teilnehmer stiegen in die Diskussion ein. Für den Schweden Jesper 'JW' Wecksell liegt das Problem nicht im Bind an sich - er kritisiert viel mehr die Tatsache, dass auf dem Radar Gegner auftauchen können, die man durch die Smoke noch nicht sehen kann.


Auch der australische Analyst und ehemalige Profi-Spieler Chad 'SPUNJ' Burchill hält die Tatsache, dass es überhaupt Gegner auf dem Radar gibt, für das Hauptproblem und wünscht sich das Radar aus früheren 1.6-Zeiten wieder. Weitere Spieler wie Fredrik 'REZ' Sterner oder Lukas 'gla1ve' Rossander stimmen ihm hierbei zu, sehen jedoch Valve in der Pflicht.




Bereits beim PGL Major Krakow 2017 gab es heftige Diskussionen über den sogenannten Crouch-Bug. Damals wurde der Bug zunächst offiziell erlaubt - im weiteren Turnierverlauf gab es unter den Teams jedoch ein Gentlemen's Agreement, den offensichtlichen Vorteil nicht mehr zu nutzen.

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