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Der französische Aufstand gegen Fnatic

Geposted von Newbton,
Pünktlich zum anstehenden ELEAGUE Major 2017 lässt 99Damage die vergangenen Major-Events Revue passieren. Diesmal stehen die DreamHack Winter 2014 und die DreamHack Cluj-Napoca 2015 im Fokus, wo Vincent 'Happy' Schopenhauer und Co. der Dominanz von Fnatic trotzten. DreamHack Winter 2014 - Fnatic auf Umwegen überwunden

Über lange Zeit war die DreamHack Winter in Jönköping das Event, bei dem die schwedische Rivalität zwischen Fnatic und Ninjas in Pyjamas zum Ende jeden Jahres inmitten der heimischen Fan-Gemeinde gipfelte. Auch 2014 sollten die zwei schwedischen Teams wieder im Finale aufeinandertreffen - wäre da nicht einer der bedeutsamsten Skandale der CS:GO-Geschichte passiert.

Im Viertelfinale des damals noch sehr prestigeträchtigen Event-Stopps ereignete sich die Szene, die oft auch gerne als "Olofboost" oder "Boostgate-Skandal" betitelt wird: Fnatic, das damals wohl beste Team der Welt, traf auf LDLC rund um Vincent 'Happy' Schopenhauer, Edouard 'SmithZz' Dubourdeaux, Richard 'shox' Papillon, Fabien 'kioShiMa' Fiey und Nathan 'NBK-' Schmitt.

LDLC - damals von der Community auch "LDLCZ-75" genannt - war das einzige französische Team vor Ort, denn Epsilon und Titan wurden aufgrund der VAC-Bans für Sf und KQLY disqualifiziert.

Im Best-of-Three ging es auf die entscheidende dritte Map Overpass, wo sich LDLC auf der CT-Seite in der ersten Hälfte einen guten Vorteil erspielte. Mit der zweiten Runde der CT-Seite von Fnatic offenbarte sich jedoch das außerordentliche Schauspiel: Olof 'olofmeister' Kajbjer packte zunächst die Scout und später die Auto-Sniper aus, um durch einen Drei-Mann-Boost vom CT-Spawn aus A-Kurz und B-Kurz abzudecken.

Mit dieser vermeintlich unfairen Aktion kletterten die Schweden zurück ins Spiel, während LDLC sichtlich verwirrt war. Fnatic gewann die Map und die Franzosen äußerten die Forderung nach einem Rückspiel. Die Entscheidung der Admins fiel erst einige Stunden später, nachdem die Spieler sich bereits entschieden, wieder ins Hotel aufzubrechen: Es sollte ein Rückspiel geben.

Die CS:GO-Gemeinde zeigte sich sehr kritisch gegenüber dem Verhalten von Fnatic. Auf ein Neues offenbarte sich die Unbeliebtheit von Fnatic in der Community, die sich zu dieser Zeit - inmitten der ständigen VAC-Meldungen - über einige suspekte Spielszenen von Robin 'flusha' Rönnquist und Co. ausließ.

Am nächsten Morgen sprach Patrik 'cArn' Sättermon, CGO von Fnatic, zu Pressevertretern beim Event. Fnatic entschied sich, den Platz im Halbfinale an LDLC abzutreten.

Im weiteren Verlauf des Turniers holte LDLC einen 2:0-Sieg im Halbfinale gegen Natus Vincere und lieferte sich im Finale dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit NiP. Das Best-of-Three ging auf die dritte Map, erneut Overpass, wo LDLC erst in der Over-Time den Sack zu machte.

2011, 2012, 2013 und 2015 hieß der Sieger der DreamHack Winter entweder Fnatic oder Ninjas in Pyjamas. 2014 wurde diese Strähne jedoch auf spektakulärste Art und Weise unterbrochen.

Auf Seite 2 geht es um die DreamHack Cluj-Napoca, die ebenfalls von den Franzosen gewonnen wurde.

Teilnehmerfeld DreamHack Winter 2014
se Ninjas in Pyjamas
se fnatic
se Flipsid3 Tactics
dk Copenhagen Wolves
dk Team Dignitas
pl Virtus.Pro
us Cloud 9
ua Natus Vincere
de Planetkey Dynamics
de PENTA Sports
us iBUYPOWER
fr LDLC.com
pl ESC Gaming
ua HellRaisers
dk myXMG
za Bravado Gaming


Playoffs






Teil 1 - Major-Titel von Fnatic
Teil 2 - Major-Titel von Virtus.pro
Teil 3 - Major-Titel von Ninjas in Pyjamas

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