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Devilwalk beendet CS:GO-Karriere

Geposted von spawnYzn,
In der kurzen CS:GO-Historie schrieb Jonatan 'Devilwalk' Lundberg bereits Geschichte. Erst als Spieler, dann als Coach - doch der Ehrgeiz von früher blieb und Lundberg kehrte ein weiteres Mal als aktiver Spieler auf die Bildfläche zurück. Nun aber ist für ihn der Zeitpunkt gekommen, Lebewohl zu sagen.
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Sein letztes offizielles Spiel liegt nun genau zwei Wochen zurück, seitdem war es stiller um ihn geworden als es zwischenzeitlich sowieso schon geworden war. Viele große Sportler packt nach ihrem - teilweise vorzeitigen - Ruhestand, nochmal der Ehrgeiz, denn die Lust am Wettkampf ist nie so richtig erloschen. So muss es auch Lundberg ergangen sein, als er seine lukrative Stelle als Coach beim weltbesten Team, Fnatic, aufgab.

Doch werfen wir erstmal einen Blick in die Vergangenheit. Als Spieler und damaliger Ingame Leader von fnatic, gewann Devilwalk das allererste Major Turnier der Geschichte. Als wäre es nicht genug, dass die Erfolgsserie von fnatic ebendort begann, fügte er auch den ewigen Rivalen von Ninjas in Pyjamas eine empfindliche Niederlage zu. Die Ninjas waren damals bereits Legenden und DIE Sympathieträger innerhalb der Szene, was ihnen eine eigene TV Dokumentation bescherte, die im Gewinn des ersten Major Turniers gipfeln sollte. Soweit zumindest der Plan, den Devilwalk und fnatic durchkreuzten.

Ein wenig mehr als ein halbes Jahr später kam dann der große Umbruch. Zur großen Überraschung vieler Fans tauschte man zwei Spieler aus. So verließ Andreas 'znajder' Lindberg das Team komplett, doch Devilwalk blieb als Coach erhalten und verhalf dem Team, rund um die Neuzugänge Olof 'olofmeister' Kajbjer und Freddy 'KRIMZ' Johansson, zu neuen, ungeahnten Höhen. In dieser Zeit erreichte er auch das, was ihn zu einem Beckenbauerschen Pendant in der CS:GO Historie werden ließ: Er holte mit dem Gewinn der ESL One Katowice 2015 den zweiten Major Titel seiner Karriere - diesmal jedoch als Coach. Damit ist er der Erste überhaupt, dem dies gelang.

Hungrig auf mehr, kehrte er aktiv ins Spielgeschehen zurück und tat sich mit seinem ehemaligen Weggefährten früherer fnatic Tage, schneider, zusammen. Nach einigem Hin und Her landete er jenseits des großen Teichs und versuchte sein Glück in der vermeintlich schwächeren CS:GO-Szene Nordamerikas. Auch hier konnte er nicht so recht Fuß fassen, was jedoch laut seines eigenen Tweets offenbar nicht ausschlaggebend für sein jetziges Karriereende ist. Viel mehr hat Devilwalk Probleme mit seinem Handgelenk, ein Problem mit dem schon andere Profispieler zu kämpfen hatten.


Ob Lundberg in Zukunft in anderer Funktion zu sehen sein wird, beispielsweise wieder als Caster oder Analyst, steht noch in den Sternen. Doch mit seiner Liebe zum eSport, dem Erfolg und Wissen das er angehäuft hat, wäre es schade und gleichzeitig unwahrscheinlich, solch eine Persönlichkeit zu verlieren.

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