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Geposted von esporti,
Ein Modder aktiviert in der Testphase von Counter-Strike 2 den möglicherweise ersten Cheat, der bereits zu einem spielbrechenden Bug führt. Die Freude über die Beta-Phase von Counter-Strike 2 ist massiv, doch der vermeintlich erste bekannte Cheat in der neuen CS-Version von Valve sorgte in der Community für Entrüstung. Bereits zwei Tage nach dem offiziellen Start der limitierten Testphase klagten einige User über Matches, in denen alle Beteiligten durch den Map-Boden von Dust2 hindurchsausten.



Auf dem YouTube-Kanal "infirms" wurde am vergangenen Freitag ein Video veröffentlicht, in dem ein Exploit demonstriert wird, der den Taktik-Shooter für eine Runde unspielbar macht. Nach der Aktivierung von zwei Codes folgt eine HE-Granate, die kurz zu den eigenen Füßen geworfen wird. Dadurch fallen Anwender sowie alle Beteiligten innerhalb des Matches durch die Map. Die Schüsse bleiben inakkurat, wie es im freien Fall in CS üblich ist. Allerdings können sich die User immer noch aufeinander zubewegen und die Runde mit Messerstichen beenden.



Die genutzte Software wird weder erwähnt noch genauer erklärt, jedoch habe der Modder laut eigener Aussage dieses Szenario dank "Reverse Engineering ohne großen Aufwand" herbeigeführt. Allerdings werden als Exploits die Begriffe "Enable anti-aim" und "EggRotation 0x3" innerhalb des Spiels angezeigt, bevor die Ausführung mit der Granate geschieht und dadurch das Spiel für alle aus den Fugen gerät.



Noch bleibt unklar, wie der Cheat aufgesetzt und durch das System gedrungen ist. In CS:GO gibt es seit Beginn durchgängige Probleme mit Cheatern, die bis heute nie vollständig gelöst wurden. Laut Leakern kursieren bereits inoffizielle Daten über ein neues Anti-Cheat-System, doch eine offizielle Version von Valve liegt noch nicht vor. In der Testphase von CS2 sammelt der Entwickler zahlreiche Informationen sowie Bug-Meldungen aller User, um Fehler in Counter-Strike 2 bis zum offiziellen Release im Sommer 2023 auszumerzen.

Bildquelle: infirms/YouTube - Montage

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