Boombl4 spricht vom geplatzten G2-Wechsel und erzürnt damit ocelote

Geposted von EddieCochran,
Kirill 'Boombl4' Sergeevich Mikhailov spricht über geplatzte Verhandlungen mit G2 Esports. Eine Begründung trifft auf wenig Verständnis beim G2-CEO Carlos 'ocelote' Rodríguez Santiago. Kirill 'Boombl4' Mikhailov stand angeblich vor einem Wechsel zu G2 Esports. HLTV veröffentlichte am Dienstag ein übersetztes Gepräch des Russen aus einem Live-Stream, in dem der CS:GO-Profi sagte, dass die Verpflichtung angeblich wegen seines schlechten Rufs und aus persönlichen Gründen scheiterte. G2-CEO Carlos 'oqcelote' Rodríguez Santiago hingegen widerspricht per Twitter.

Boombl4 passt ins Anforderungsprofil



Gerüchte um einen Wechsel von Boombl4 machten bereits zuvor die Runde, nachdem Aleksi 'Aleksib' Antti Kaarlo Virolainen Mitte Juli verkündete, dass er sich nach einem neuen Arbeitgeber umschaut. Daher ist die Position des Ingame-Leaders in dem internationalen Lineup um Nikola 'NiKo' Kovač und Nemanja 'huNter-' Kovač vakant.

Der Ende Mai von NAVI gebenchte Boombl4 würde aufgrund seiner zahlreichen Erfolge in das Anforderungsprofil von G2 passen. Der 23-jährige Profi bestätigte im Gespräch auch, dass beide Parteien verhandelt, aber nicht zueinander gefunden hätten. Als Begründung nannte Mikhailov, dass die Verpflichtung wegen persönlichen Gründen und seines schlechten Rufs scheiterte. In letzter Zeit sorgte Boombl4 abseits seines Profidaseins für Schlagzeilen, unter anderem wegen angeblichen Drogenkonsums.

In der Begründung führte Boombl4 als persönlichen Grund an, dass es derzeit schwer vorstellbar sei, sein Heimatland zu verlassen: "In einem europäischen Team ohne Freunde, Familie und Nahestehende zu spielen, ist sehr schwierig. Es geht nicht um die Verbundenheit mit einem Land, sondern um das enge, soziale Umfeld", sagte er. G2 hätte ihm die Standorte Deutschland, Serbien und Andorra angeboten.



Mit Boombl4s Hinweis auf den geplatzten Wechsel wegen seines schlechten Rufs, auf den ihn die Organisation ihn angeblich hingewiesen hätte, war G2-CEO ocelote indes nicht einverstanden. Auf Twitter sendete der Spanier am Dienstag unmissverständliche Worte: "Was zum Teufel lese ich da. Boombla, reiß dich zusammen, Kumpel.“ Eine Antwort des Russen folgte daraufhin nicht.

Fotos: Riot Games/PGL

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