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Ninjas in Pyjamas: Spieler streitet angeblich um Geld für Sticker

Geposted von EddieCochran,
Tim 'nawwk' Jonasson fordert angeblich Geld von den Ninjas in Pyjamas aus den Verkäufen der Sticker für das abgesagte Rio Major 2020. Die Organisation sieht das wohl anders. Tim 'nawwk' Jonasson fordert von seinem früheren Arbeitgeber Ninjas in Pyjamas angeblich Geld aus den Sticker-Verkäufen für das 2020 abgesagte Major in Rio de Janeiro. Wie die Newsseite Dexerto am Dienstag berichtete, sei er davon überzeugt, dass ihm eine gewisse Summe zustehe.

Spielerverträge sichern Anteile zu



Möglicherweise erwägt nawwk laut Dexerto weitere Maßnahmen, die die schwedische Organisation zum Zahlen bewegen soll. Dexerto zitiert in seinem Bericht aus einem Spieler-Vertrag, der den Profis einen gewissen Anteil aus den Sticker-Verkäufen zusichern soll. Der Vertrag besage, dass die Organisation 16,67 Prozent des vom Spieler verdienten Geldes der Team-Sticker einbehält. Die Profis erhalten angeblich die verbleibenden 83,33 Prozent der Einnahmen, die unter ihnen aufgeteilt werden. Aus den Verkäufen der Spielernamen-Sticker sollen die Spieler 100 Prozent behalten dürfen.

Das Management der Ninjas in Pyjamas argumentiere jedoch anders. Demnach wären die Erlöse der Verkäufe aus den RMR-Kapseln zur Kompensation der fehlenden Einnahmen während der Pandemie gedacht. NiP beziehe sich darauf, dass Valve im offiziellen CS:GO-Blogbeitrag zur Veröffentlichung der Kapseln ankündigte, dass "bei diesen Aufklebern 50 Prozent der Einnahmen direkt die Teams unterstützen". Welche Summen an Spieler und Organisation aus den Verkäufen der RMR-Kapseln der Ninjas in Pyjamas geflossen sind, ist nicht bekannt.

Keine Kommentare anderer Spieler



Neben nawwk spielten zu der Zeit Simon 'twist' Eliasson und die noch heute bei NiP aktiven Bo Fredrik 'REZ' Sterner, Hampus 'hampus' Poser und Nicolas 'Plopski' Gonzalez Zamora im Lineup der in Schweden ansässigen Organisation. Das Quintett hatte sich im europäischen Regional Major Ranking als Dritter für die Legends Stage des geplanten Rio-Majors qualifiziert. Äußerungen von anderen, möglicherweise betroffenen Spielern zu dem angeblichen Streit um die Sticker-Verkäufe gibt es bisher nicht.

Der Name Ninjas in Pyjamas taucht nicht zum ersten Mal wegen Streitigkeiten um Geld auf. Im Jahr 2015 kamen Vorwürfe um nicht gezahlte Preisgelder und Einnahmen aus Sticker-Verkäufen auf, die im sechsstelligen Bereich lagen. Vier Jahre später erhob Robin 'Fifflaren' Johansson wegen ausstehender Zahlungen und unfairer Verträge ähnliche Vorwürfe gegen die schwedische Organisation.

Grafik: Ninjas in Pyjamas

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