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25 Januar
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ALTERNATE aTTaX pausiert in CS:GO

Geposted von EddieCochran,
Die deutsche Organisation ALTERNATE aTTaX plant ihr nächstes Counter-Strike-Team erst für das Jahr 2022. Team-Manager Stephan 'Scars' Barth spricht mit 99Damage über die Gründe. Der Urlaub von Stephan 'Scars' Barth steht bevor und die Koffer sind gepackt. Doch kurz zuvor hatte der Projektleiter alle Hände voll zu tun - und nicht nur er. Bei ALTERNATE aTTaX wurden die Weichen für die Zukunft des professionellen Counter-Strike-Teams gestellt. Im Interview mit 99Damage verkündet der Projektleiter, dass sich die Lindener Organisation in der kommenden Saison eine Auszeit von Counter-Strike: Global Offensive (CS:GO) nehmen wird. Denn Schnellschüsse - die in CS:GO oft ein probates Mittel sind - hatten sich zuletzt bei der traditionsreichen CS-Adresse nicht bewährt.

Keine positive Bilanz



ALTERNATE aTTaX hat in langanhaltenden Gesprächen mit allen E-Sport-Verantwortlichen eine Bilanz gezogen. Positiv war sie nicht ausgefallen im Hinblick auf die vergangene Saison. Das Team hatte seine Ziele nicht erreicht, besonders schmerzhaft war der Abstieg aus der ESEA Premier, der den Lindenern schwer im Magen liegt. Diese Umstände hatte Scars bereits zum Abschied des Lineups um Robin 'ScrunK' Röpke und Kevin 'kRYSTAL' Amend ausführlich erklärt.



Vor allem den Ausfall von Stefan 'stfN' Seier machte Barth als Knackpunkt für die wenig ansprechenden Leistungen verantwortlich. Ein kompletter Rückzug von aTTaX in CS:GO sei nicht angedacht, widerspricht Scars aufgekommenen Gerüchten. "Die Konstellation im Team hat einfach nicht mehr gestimmt", sagt er. Es sei nicht das Problem einzelner Spieler gewesen, sondern die Struktur an sich. Das meint unter anderem, dass das mittlerweile freigestellte CS-Quintett keinen etatmäßigen Trainer zur Seite hatte.

Bessere Bedingungen



"Bis 2022 wollen wir uns neu sortieren und wieder für genügend Manpower im Hintergrund sorgen", erklärt der aTTaX-Verantwortliche. Pläne wurden in den internen Gesprächen der Organisation geschmiedet und es bestehen bereits Vorstellungen über die Zukunft des neuen Teams sowie der ganzen Organisation. Verraten will Scars noch nichts Konkretes zu den möglichen Kandidaten.

Auch ein weiteres Vorhaben steht im Raum: ALTERNATE aTTaX überdenkt die eigene aktuelle Spielstätte für seine E-Sport-Teams. "Wir schauen uns verschiedene Möglichkeiten an. Unser bisheriges Bootcamp ist zwar ausreichend, bietet aber nur bedingt die Möglichkeit für einen Aufenthalt über eine längere Zeit. Daher ist ein Update des künftigen Gaming-Hauses am Standort von ALTERNATE eine Option."

Das Thema Langfristigkeit kommt so zur Sprache. Das soll neben der verbesserten äußeren Struktur auch das Innenleben des Teams betreffen. "Wir sind bestrebt, die Lineups länger zu binden, was unseren Fans sicherlich gefallen würde", sagt der Projektleiter. Identifikationsfiguren gab es reichlich in der Geschichte von aTTaX, der Weg wieder dahin wäre definitiv ein lohnenswertes Ziel. Das neue Team soll im Kern wieder aus Spielern aus Deutschland beziehungsweise der DACH-Szene stammen. "Wir versperren uns nicht den Blick auf die internationale Szene, aber mindestens drei CS-Profis sollen aus der DACH-Region stammen. Allein auch, um die deutschen Ligen bespielen zu können."

Realistischer herangehen



Die Ziele des kommenden Lineups hat ALTERNATE aTTaX derzeit noch nicht formuliert. Scars lässt durchscheinen: "Wir gehen angesichts der letzten Saison, in der die Ziele vielleicht etwas zu hochgesteckt waren, jetzt realistischer an die Sache heran und testen, was so geht. Aber langfristig wollen wir natürlich schon wieder auf Top-Niveau mithalten können und werden alles dafür tun." Als deutsche Nummer drei konnte aTTaX zumindest national immer ordentlich mithalten. Ihre internationale Klasse stellten die aTTaX-Teams in der Vergangenheit jedoch selten unter Beweis.

Die neue Strategie ist, "Schritt für Schritt" den Neuanfang anzugehen, sagt Scars. Der kommende Weg soll akribisch vorbereitet werden. Kommen alte Bekannte oder setzen die Lindener womöglich auf Youngster? Stephan Barth und die weiteren Verantwortlichen von ALTERNATE aTTaX sind guter Dinge, dass die Organisation den richtigen Weg beschreiten wird und künftig wieder sportliche Schlagzeilen geschrieben werden können.

Grafik: ALTERNATE aTTaX

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