Valve erhöht den Druck – Bannwelle in CS:GO

Maßnahmen gegen Booster
Geposted von swayzay,
Nach dem neuen Update nimmt Valve die Booster-Accounts ins Visier. Einen Tag nach dem Prime-Update erhöhte sich die Bann-Rate deutlich. Offenbar wirkt Valves Update vom 3. Juni in die richtige Richtung. Laut Dexerto wurden in der vergangenen Woche über 10.000 Accounts in Counter-Strike: Global Offensive gesperrt. Betroffen seien vorrangig Booster- und Bot-Accounts gewesen, die automatisch höhere Ränge im Spiel erreichen sollten.

Valve jagt Booster-Accounts

Das Ziel der Booster-Accounts war der Prime-Status in CS:GO, der vor dem Update ab Level 21 automatisch erreicht wurde. Im Anschluss wurden die Accounts mit Prime-Status verkauft. Nach dem Update hat sich das erledigt, denn der Prime-Status kann nur noch über eine Zahlung von 12,75 Euro im Steam-Shop erworben werden.



Doch die geboosteten Accounts sind dem Entwickler weiterhin ein Dorn im Auge, denn Valve jagt sie nun und will sie aus dem Verkehr ziehen. Ein Mitarbeiter des CS:GO-Entwicklers fordert auf Reddit offensiv dazu auf, entsprechende Konten zu melden.



Der Twitter-Nutzer "killa" berichtete, dass geboostete Accounts vom CS:GO-Team massenhaft gesperrt würden, was sie von Valve erfahren hätten. All das stehe im Zusammenhang mit dem neuen Update. Dazu werde nun die Community eingebunden, die entsprechende Accounts melden soll.

Das Update von Valve zieht offenbar eine härtere Gangart des Entwicklers nach sich. Mit dem Patch hatte das US-Unternehmen angekündigt, die "bad actors" aus dem Spiel bekommen zu wollen. Dass den Worten nun offensichtlich Taten folgen, dürfte der CS:GO-Community sicherlich nicht unrecht sein.

Foto: Valve

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